Tourismus
Schönewörde liegt zwischen der Ise im Westen und dem Elbe-Seitenkanal im Osten im Bereich der Südheidemoore. Durch das Dorf fließt die Riet, ein östlicher Nebenfluss der Ise. Im Norden von Schönewörde befindet sich ein großes natürliches Waldgebiet, welches malerisch von der Ise durchzogen wird und zum Wandern und Radfahren einlädt.
Die Region ist landschaftlich auch von Heide, Mooren und Weihern sowie der Ise geprägt. Südlich von Schönewörde liegt mit dem Großen Moor, eines der größten Naturschutzgebiete Niedersachsens. Die wassernahe Natur ist ebenso bei Wanderern, Radfahrern und Naturliebhabern ein interessantes Ziel.
Weitere sehenswerte Ziele:
Im Waldgebiet des Espenleus steht ein großer Granitblock mit der Inschrift:„Hier fiel am 14. August 1863 durch Mörderhand der brave Hülfs-Forstaufseher Ernst Sander aus Schönewörde.“
Der Stein berichtet vom gewaltsamen Tod eines Forstaufsehers, der einen Wilderer auf frischer Tat ertappte und von diesem durch zwei Kopfschüsse getötet wurde. Nach seiner Festnahme leugnete der Mörder zunächst die Tat, wurde aber vor Gericht des Verbrechens überführt und zum Tode verurteilt. Es erfolgte jedoch eine Umwandlung in eine lebenslange Haftstrafe mit Zwangsarbeit im Lüneburger Kalkberg. Nachdem der Mörder dort 28 Jahre seine Tat gebüßt hatte, wurde er entlassen und starb im Armenhaus in Wunstorf. Der Dichter Hermann Löns nahm die Geschichte dieses Verbrechens als Vorlage für seinen Roman Der dritte Damm.
In der Gemarkung steht auch das Mönchskreuz. Es erinnert an das Sterben eines Mönchs im Winter 1528, welcher sich in einer eiskalten Nacht auf dem Weg vom Kloster Isenhagen zur Kirche nach Wahrenholz verirrt hatte. Das Mönchskreuz steht rund drei Kilometer nordwestlich von Schönewörde im Leu.


Im Ort selbst findet sich das Ehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege. Schräg gegenüber ist die Fläche um den Glockenturm als kleiner Park mit Sitzbänken und drehbaren Liegen neugestaltet worden. Der Platz bietet sich für eine Pause auf einer Radtour durch die Region an.


Ein weiteres Ausflugsziel ist die Schönewörder Straußenfarm „Straussig“. Etwa einen Kilometer südlich von Schönewörde an der Kreisstraße nach Neudorf-Platendorf kann man eine Vielzahl Straußen-Vögel in ihrem Gehege beobachten.

Neben der Schönewörder „Dorfkneipe mit Herz“, die durch eine Genossenschaft betrieben wird, finden sich weitere Möglichkeiten zur Einkehr und Übernachtung in Gasthäusern im 2 km entfernten Wahrenholz und den umliegenden Dörfern. Lassen auch Sie sich inspirieren und entdecken Sie die Umgebung im Landkreis Gifhorn! Weitere Informationen erhalten Sie über die Südheide Gifhorn GmbH (www.suedheide-gifhorn.de).